Wie beeinflusst Religiosität gerechtes und nachhaltiges Handeln?

Die Meinung der Christinnen und Christen in der Schweiz ist gefragt: Wie nachhaltig leben wir? Wie zeigt sich Gerechtigkeit heute? Und welche Rolle spielen Glaube, Kirche und christliche Organisationen dabei? Interaction/StopArmut ist Auftraggeber der wissenschaftlichen Studie zu Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit (GE-NA-Studie), welche ab jetzt bis Januar 2023 online verfügbar ist und Menschen in der Schweiz, Deutschland und Österreich zu diesen Themen befragt.

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16 November 2022
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Folgen Sie diesem Link (www.ge-na-studie.net) und nehmen Sie direkt an der GE-NA-Studie teil! Die Teilnahme dauert etwa 25 Minuten.

Die GE-NA-Studie möchte herausfinden, welche Einstellungen Christinnen und Christen zu sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit haben und wie sie sich diesbezüglich verhalten. Ein Augenmerk liegt insbesondere darauf, welche Rolle der christliche Glaube für die Einstellung und das Verhalten zu Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit spielt. Die Teilnahme an der wissenschaftlichen Studie ist ohne Vorkenntnisse und unabhängig von der Einstellung zu diesen Themen, zum christlichen Glauben oder auch einer Kirchenmitgliedschaft möglich.

Breite partnerschaftliche Zusammenarbeit

Durchgeführt wird die Studie vom renommierten Forschungsinstitut empirica für Jugend, Kultur und Religion der CVJM Hochschule in Deutschland unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Faix und Prof. Dr. Tobias Künkler. Beteiligt im Beirat sind nebst Interaction als Schweizerischer Dachverband von 34 christlichen Entwicklungsorganisationen die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA-RES), die Evangelische Kirche Deutschland (EKD), Brot für die Welt sowie World Vision Deutschland.

Eine Forschungslücke füllen

2015 einigten sich die Vereinten Nationen auf die Sustainable Development Goals (SDGs), um bis 2030 sowohl soziale Ungerechtigkeit, globale Armut, als auch die Klimakatastrophe gemeinsam zu bekämpfen. In den letzten Jahren belegen einige Studien die Einstellungen der allgemeinen Bevölkerung zu den Themen rund um die SDGs. Doch welche Rolle darin Kirchen, christliche und die persönliche Religiosität einnehmen, ist weitestgehend unerforscht. Zugleich ist es wichtig, Motivationen hinter dem (fehlenden) Engagement zu erforschen und dabei besonders auch Religiosität als eine mögliche Ressource für die Motivation zu berücksichtigen. Kirchen, christliche Organisationen (NGOs), Christinnen und Christen haben sich in den letzten Jahren vermehrt für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit eingesetzt. Das zeigt beispielsweise das breite Engagement diverser kirchlicher Akteure in Bezug auf die Konzernverantwortungsinitiative.

Die Resultate der Studie werden in der zweiten Hälfte 2023 vorliegen und in einer breiten öffentlichen Kampagne publiziert und diskutiert werden.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Zögern Sie nicht, auch Ihre Familie und Freunde auf die Umfrage aufmerksam zu machen!

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