Anne Babb, Generalsekretärin von IBC, spricht im Interview über die Arbeit ihrer Organisation im Bereich der Alkohol- und Drogenprävention.

Erfahren Sie in diesem kurzen Video mehr über die Arbeit von IBC zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von verletzlichen Gemeinschaften. Anne Babb schildert die Hauptachsen ihrer Arbeit und geht auf die Erfolge und Herausforderungen in ihren Projekten im Bereich der Alkohol- und Drogenprävention weltweit ein.
International Blue Cross (IBC) arbeitet auf drei Ebenen, mit dem sogenannten Präventionsdreieck, um Menschen vor den vielschichtigen Schäden durch Alkohol und anderen Drogen zu schützen. Dabei wirkt sie 1) durch Interessenvertretung und Lobbying auf die Politik ein, 2) leistet in den Gemeinschaften Sensibilisierungsarbeit und 3) vermittelt an Schulen Lebenskompetenzen, um die Widerstandsfähigkeit der Menschen zu stärken.
Video-Interview auf Englisch, 5:38 min., 2026
Im Interview nennt Anne Babb konkrete Beispiele, wie sich das Leben der Gemeinschaften, dank der Unterstützung von IBC positiv verändert hat. Durch Berufsbildung und einen Startfonds konnten verletzliche Frauen zum Beispiel dabei unterstützt werden, eigene kleine Unternehmen aufzubauen, was sich nicht nur auf die einzelnen Frau positiv auswirkte, sondern auf die gesamte Nachbarschaft. In Tschad führte zudem die Gemeinschaftsarbeit im Rahmen eines IBC-Programms zu einem Verkaufsverbot von Alkohol-Sachets mit hohem Alkoholgehalt.
Zu den Herausforderungen in ihrer Arbeit erwähnt Anne Bapp die starke Einflussnahme der Alkoholindustrie auf die Politik, der mangelnde politische Wille zur Regulierung, sowie die begrenzte staatliche Förderung der NGOs in vielen afrikanischen Ländern, wo IBC tätig ist. Diese strukturellen Hindernisse erschweren es auf gesellschaftlicher Ebene einen tiefgreifenden Wandel zu erreichen.
Titelfoto: Projektteilnehmende in Tansania, Foto von IBC.
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