Selam verbindet in Äthiopien berufliche Ausbildung mit Produktion auf innovative und wirkungsvolle Art und Weise.

Auf seiner Rückreise aus Uganda hatte Mikaël Amsing von Interaction Gelegenheit, Projekte von Selam in Addis Abeba, Äthiopien, zu besuchen. Die Mitgliedsorganisation von Interaction feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen und hat ein beeindruckendes Spektrum von 9 verschiedenen Berufsbildungsangeboten entwickelt. Zudem wurde sie von der Afrikanischen Union ausgezeichnet und belegt den 1. Platz unter 107 Berufsbildungseinrichtungen in Äthiopien.
Selam entwickelt neben Ausbildungs- auch Produktionswerkstätten nach einem Modell, das dem Job Business Service-Ansatz folgt. Das Ziel der Produktionswerkstätten ist es unter anderem, den Betrieb der Selam Charity und insbesondere der Selam-Kinderdörfer zu sichern, die sich ganzheitlich um verletzliche Kinder kümmern. Dieser gewinnbringende Zweig von Selam unterstützt die Selam-Kinderdörfer mit 60 % seines Nettogewinns.
Für die Berufsfachschule hat die Organisation öffentlich-private Partnerschaften mit verschiedenen Interessengruppen aufgebaut, um eine hohe Beschäftigungsquote nach Abschluss der Ausbildung sowie Praktikumsmöglichkeiten während des gesamten Ausbildungsprozesses sicherzustellen. Dank eines effizienten Systems zur Nachverfolgung der Beschäftigung, konnte eine Beschäftigungsquote von 100 % innerhalb eines Jahres nach dem Abschluss aufzeigt werden.
Innovation war in den letzten Jahren ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Arbeit von Selam, was folgende Projekte aufzeigen:





Vor 40 Jahren begann die Arbeit von Selam mit einem Schwerpunkt auf das Wohlergehen von verletzlichen Kindern. Die Organisation hat sich über die Jahre hinweg zu einem innovativen Akteur in der beruflichen Qualifizierung entwickelt und gleichzeitig ein Produktionssystem aufgebaut, das darauf abzielt, die Sozialarbeit zu unterstützen. Es war ein kurzer, aber sehr inspirierender Besuch! (Mikaël Amsing)
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