Ökoschulen in Uganda: die nächste Generation von Akteur:innen des Wandels

Auf seiner Projektreise besuchte Mikaël Amsing von Interaction zwei Partner-Ökoschulen von A Rocha.

SHARE
Eco-School A Rocha Uganda 2026 1
|
30 März 2026
|

Am 18. März 2026 besuchte Mikaël Amsing von Interaction in der Nähe von Kampala zwei Partnerschulen von A Rocha Uganda und A Rocha Schweiz, die zum Globalprogramm Resilience 360 gehören. Er traf dabei auf sehr motivierte Schüler:innen mit vielen kreativen Ideen, um ihren Schulalltag nachhaltiger zu gestalten. Auch das Bildungsministerium ist bereits auf das Projekt aufmerksam geworden. 

Die Ökoschulen St. Joseph und St. Paul werden von A Rocha unterstützt und sensibilisieren Schüler:innen für zentrale ökologische Herausforderungen, indem sie sie aktiv als Fürsprecher:innen der Natur einbinden. Durch die Gründung eines Öko-Parlaments übernehmen die Schüler:innen definierte Rollen und Verantwortlichkeiten und entwickeln so bereits in jungen Jahren Führungskompetenzen.

Ihre Kreativität ist bemerkenswert: Von agroökologischen Gärten, die Schulkantinen versorgen, bis hin zu innovativen Ansätzen für Plastikrecycling und Abfallwirtschaft verwandeln die Schüler:innen ihre Schulen in nachhaltigere Umgebungen.

Schüler:innen haben aus Plastikflaschen einen Recyclingbehälter gebastelt.

Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Die Schüler:innen zeigen ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein für bürgerliche Pflichten, ihre schulischen Leistungen, insbesondere in den Naturwissenschaften, verbessern sich und das Wissen reicht über den Unterricht hinaus, da die Schüler:innen das Gelernte in ihre Familien und Gemeinden hinaustragen. Ein Schüler führte zum Bespiel den städtischen Gartenbau mit wiederverwendeten Säcken ein und löste damit einen Wandel in einem ganzen Stadtteil aus.

Das Projekt weckte auch das Interesse des Bildungsministeriums, das kürzlich um einen Besuch bat: Wer weiss, ob das soziale Engagement der Schüler:innen zukünftig die politischen Entscheidungsträger:innen dazu bewegen könnte, den Umweltschutz stärker in ihre Bildungsstrategie zu integrieren?

Ich war beeindruckt vom Wissensstand dieser jungen Schüler:innen über biologische Prozesse und Agrarökologie sowie von ihrer Fähigkeit, als Akteur:innen des Wandels in ihren Familien und Gemeinden zu agieren. (Mikaël Amsing)

Alle lieben A Rocha Uganda!

Mehr Informationen

Wenn es Ihnen gefällt, können Sie es teilen

Weitere Artikel

FH Tchad Bernadette 26
Tschad: Stärkung der Widerstandsfähigkeit durch agrarökologische Praktiken

Seit 2025 unterstützt FH Schweiz ein Projekt im Tschad, das erste vielversprechende Ergebnisse liefert.

Kein Hunger  Massnahmen zum Klimaschutz
23 Juli 2026
Annual Gathering 2026 Ländli
Rückblick auf die Jahrestagung: Eine Kultur der Grosszügigkeit schafffen

Rund 30 Vertreter:innen der Mitgliedsorganisationen trafen sich zu einer Reise der Grosszügigkeit.

13 Juli 2026
IBC Fatuma and her son Tanzania
Fatuma : „Ich fühle mich kompetent, gestärkt und unabhängig.“

Erfahren Sie dank der Geschichte von Fatuma, wie das Projekt von International Blue Cross in Tanzania Früchte trägt.

Geschlechtergleichheit  Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
2 Juli 2026
Ich melde mich für den Newsletter an