Mit Fokus auf das Thema "Entwicklungszusammenarbeit lokalisieren und dekolonisieren".

Die Mitgliedsorganisationen von Interaction haben im vergangenen Jahr ihre Bemühungen Richtung Lokalisierung der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt und Lösungsansätze diskutiert und umgesetzt. In der Schweiz stellten Anna-Lena Moselewski und Tobias Faix anlässlich der 20-Jahre StopArmut die Ge-Na Studie zu Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit vor.
2024 erreichte das Globalprogramm Learning 360 von Interaction 491 959 Personen mit Gesundheits-, 54 593 mit Bildungsprojekten und 35 173 mit Projekten zur Ernährungssicherheit. In Partnerschaft mit der DEZA beteiligten sich in der Programmphase 2021-2024 die Mitgliedsorganisationen Morija, Medair, FH Schweiz und Lepra-Mission Schweiz.
Mit dem Igive2Help Fonds setzten die Mitgliedsorganisationen 2024 18 Projekte in 15 Ländern zugunsten von weltweit 224 707 Projektteilnehmenden um. Darunter auch eine Informatikausbildung für Menschen mit Sehbehinderung der Evangelischen Braille-Mission und ihrer Partnerorganisation Viens et Vois in Kongo-Brazzaville. Die Projektteilnehmende Michelle Babiri meinte nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung:
Ich kann andere ausbilden und mich selbst durch Software weiterentwickeln. Und warum nicht auch Software entwickeln, die uns Sehbehinderten und Blinden helfen könnte?

Emerson Massa, Präsident von Viens & Vois im Interview Michelle Babiri.
Eine der Höhepunkte in der Schweiz war letztes Jahr die Veröffentlichung & Präsentation der Resultate der Ge-Na Studie zu Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, unter dem Motto Glaube.Klima.Hoffnung.. Zudem feierte StopArmut das 20-jährige Jubiläum. Im Jahresbericht blicken wir auf die Meilensteine in der Kampagne zurück.
Ich melde mich für den Newsletter an