Fit for the future? Together seeking the wellbeing of the community

Bericht von der Christian Community Development Conference 2022

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31 Oktober 2022
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Nach einer Unterbrechung durch die Covid19-Pandemie fand vom 17. bis 20. Oktober 2022 in Berlin die internationale Christian Community Development Conference statt. Träger sind die Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen (AEM e.V.) und Micah Global. Als Partner waren Interaction, der Verband christlicher Entwicklungsorganisationen, Gemeinsam für Berlin und die European Evangelical Missionary Association dabei. Die Konferenz findet seit 2000 zumeist im zweijährigen Rhythmus statt.

Der Titel der Konferenz “Fit for the future? Together seeking the wellbeing of the community” bringt die Anliegen der ganzheitlichen Förderung des Lebens und die Auseinandersetzung mit aktuellen und künftigen Herausforderungen zusammen. Unter dieser Überschrift ging es um verschiedene Anliegen, wie der Kampf gegen Menschenhandel, urbane Transformation, Schöpfungsverantwortung, Business for Transformation, die Frage, wie geeignet Waisenheime zur Förderung vulnerabler Kinder sind, die Arbeit in gefährlichen Kontexten und die Überwindung postkolonialer Strukturen. Die vormittags im Plenum angesprochenen Themen wurden nachmittags in Seminaren vertieft. Die Referenten waren Mitarbeitende verschiedener christlicher Organisationen u.a. Sally Ababa (OM, Philippinen), Dr. Mark Galpin (All Nations College, England), Dr. Deborah Hancox (Micah Global, Südafrika), Uwe Heimowski (Ev. Allianz, Deutschland), Kate Ivara Imasuen (Great Africa Network for Women, Deutschland), Sara Kaweesa (A Rocha, Uganda), Ruth Valerio (Tearfund, England), Prof. Johannes Reimer (WEA, Deutschland)

Die etwa 140 Teilnehmenden kamen aus Deutschland, anderen europäischen Ländern, aber auch von anderen Kontinenten. Die Mehrzahl waren Praktiker:innen aus christlichen Entwicklungsorganisationen und Missionswerken, andere arbeiten auf akademischer Ebene an den Themen oder sind als Laien daran interessiert. Sehr erfreulich war das Interesse von Führungskräften christlicher Werke, insbesondere aus der weltweiten, sowie der deutschen evangelischen Allianz. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den genannten Themen, waren die persönlichen Begegnungen und Möglichkeiten sich zu vernetzten wichtig. Wie Dr. Deborah Hancox, die Leiterin von Micah Global, betonte, war dies die erste Präsenzveranstaltung im Rahmen des Micah-Netzwerkes seit Beginn der Covid19-Pandemie.

Wie die Auswertung zeigte, hat die Konferenz große Bedeutung als Plattform zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch. Auch die Kombination von fachlichem Input und Diskussionen mit geistlicher Gemeinschaft und theologischer Reflexion ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Konferenz. In Zukunft sollen noch stärker Studierende und jüngere Mitarbeitende christlicher Werke angesprochen und innovative Veranstaltungsformate getestet werden. Informationen zu den Planungen der nächsten Konferenz sind zu gegebener Zeit auf der Website zu finden.

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