Medienmitteilung: Internationale Tag für die Beseitigung der Armut

MEDIENMITTEILUNG: Am 17. Oktober ist der internationale Tag für die Beseitigung der Armut. Der „Sonntag für unsere Nächsten“ von StopArmut ermutigt Kirchgemeinden, rund um diesen Tag einen Gottesdienst mit dem Thema „Genug für Alle – Mehr Leben mit weniger“ zu gestalten. Genügsamkeit ist nicht nur eine urjesuanische Praxis, sie ist auch ein Schlüssel dazu, die ungleiche Verteilung von Ressourcen und die Not dieser Erde zu lindern. 27 Gemeinden haben sich bereits dafür registriert und gestalten mithilfe eines vielfältigen Dossiers einen Gottesdienst – selbst oder in Zusammenarbeit mit einer der Trägerorganisationen.

Genug für alle ist möglich – wenn wir es wollen

MEDIENMITTEILUNG: Die Ressourcen der Welt sind begrenzt und die Menschheit verbraucht mehr, als die Natur regenerieren kann. Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Die gut 200 Teilnehmenden der 14. StopArmut-Konferenz setzten sich mit der Frage nach dem «Genug» auseinander – einem auf den ersten Blick unbequemen Thema. Doch der Tag machte auf lustvolle Art und Weise deutlich, dass und wie «weniger» «mehr Leben» bedeuten kann, sowohl in den reichen westlichen Ländern, als auch für die Menschen im Globalen Süden.

Medienmitteilung: Wie Religiosität gerechtes und nachhaltiges Handeln beeinflusst

Die Meinung der Christinnen und Christen in der Schweiz ist gefragt: Wie nachhaltig leben sie? Wie zeigt sich Gerechtigkeit heute? Und welche Rolle spielen Glaube, Kirche und christliche Organisationen dabei? Interaction/StopArmut ist Auftraggeber der wissenschaftlichen Studie zu Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit (GE-NA-Studie), welche ab jetzt bis Januar 2023 online verfügbar ist und Menschen in der Schweiz, Deutschland und Österreich zu diesen Themen befragt. 

Medienmitteilung: Klima-un-gerechtigkeit: Alle können sie sehen – aber kaum einer schaut hin

An Klimaextreme werden wir uns langsam anpassen müssen. Schon längst müssen viele in Armut lebende Menschen mit Dürren und Überschwemmungen leben. Das ist ungerecht, weil sie das Problem nicht verursachen. Die Arbeitsgruppe Klimagerechtigkeit der Klima-Allianz, der sich auch die SEA-Arbeitsgemeinschaft für Klima, Energie und Umwelt (AKU) angeschlossen hat, fordert von den Verursachern, zu denen die Schweiz gehört, ambitionierte nationale Klimaziele sowie Unterstützung für Betroffene im globalen Süden. Für eine bessere Klimapolitik und zur Mobilisierung der Wählenden suchen wir eine Klimabotschafterin bzw. einen Klimabotschafter.

Medienmitteilung: Was die Nachhaltigkeitsziele und die Kirche miteinander zu tun haben

«Es wäre nun leicht die Hoffnung aufzugeben», mahnte Generalsekretär António Guterres diese Woche an der UNO-Generaldebatte in New York, als er aufzeigte, wie die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2030 zu scheitern droht. StopArmut hat noch Hoffnung für diese Welt und teilt den Aufruf von Guterres: «Es braucht nun Jede und Jeden» – auch die Kirche. Denn die Vision einer Welt, «die frei von Armut, Hunger, Krankheit und Not ist und in der alles Leben gedeihen kann», ist nicht nur die Vision der UN. StopArmut nennt die SDGs auch «God’s Global Goals» und lanciert damit eine breite Kampagne.

Medienmitteilung: Wassergerechtigkeit – auch die Schweiz und die Kirchen müssen handeln

Wir haben ein Problem. Wir sind mitverantwortlich. Und: Wir müssen und können etwas tun. StopArmut sensibilisiert und animiert insbesondere Christen und Christinnen zu einem gerechten Lebenswandel, auch mit der diesjährigen Online StopArmut-Konferenz «Wasser – Durst nach Gerechtigkeit». Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben vom 13. bis 22. März erfahren, wie schlecht es um das Wasser und die Wassergerechtigkeit auf unserer Erde steht. Die Not und der Handlungsbedarf wurden offensichtlich, genauso aber auch Lösungsansätze.

Mehr Mittel für INTERACTION ermöglichen mehr Engagement für nachhaltige Entwicklung

Der Dachverband christlicher Hilfswerke INTERACTION hat erstmals eine Programmpartnerschaft mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) abgeschlossen. In den Jahren 2021 und 2022 stehen rund 4,9 Millionen Franken an Bundesbeiträgen für Entwicklungsprojekte seiner Mitglieder im Ausland zur Verfügung. StopArmut/StopPauvreté hingegen, die Sensibilisierungskampagne von INTERACTION, erhält ab sofort keine öffentlichen Gelder mehr und ist wieder ausschliesslich auf private Zuwendungen angewiesen.